… und für die, die andere Präferenzen hatten, das habt ihr verpasst: Bombenwetter, perfekte Stimmung, schöne Route mit zwei sehr unterhaltsamen Anlaufpunkten und sämtliche Fahrzeuge sind pannenfrei unterwegs gewesen. Mehr geht nicht, Freunde des gepflegten Jaguar Tourismus!
Treffpunkt Herrenberg Bäcker Baier zum Frühstück, war lecker und so langsam sammelte sich die Gruppe für die Abfahrt. Mit dem Roadbook bewaffnet ging es dann wie geplant um 9:00 los, und zwar immer nach Süden an den östlichen Ausläufern des Schwarzwaldes. Und bei dem Sonnenwetter war es besonders behaglich, die Nebenstraßen zu befahren, wohl dem, der ein Cabrio dabei hatte.
Die Route gliederte sich in zwei Etappen: Herrenberg-Singen und Singen-Zürich.
Die Etappe führte uns über Ergenzingen, Haigerloch, Balingen, Neuhausen ob Eck bis zum MAC Museum in Singen, unserem ersten Haltepunkt. Nach einer sehr freundschaftlichen Begrüßung war zunächst erst einmal eine Stärkung angesagt, die wir natürlich outdoor eingenommen haben. Ich erinnere hiermit nochmal an das Bombenwetter und löse bewusst etwas neidische Gefühle aus. Und dann folgte eine Führung der besonderen Art: Eingerahmt in moderne und unverwechselbare Architektur präsentiert sich in diesem Museum auf drei Stockwerken eine einzigartige Kombination aus Kunst und Automobil.
Die ausgestellten Exponate sind ganz besondere Preziosen und die Fahrzeuge repräsentieren schon selbst die Symbiose zwischen Automobil und Kunst. Die „Kunst an den Wänden“ komplettierte die Wahrnehmung, in eine einzigartige Welt eingetaucht zu sein. Gegen 16:00 war dann leider schon wieder Abfahrt angesagt, aber mit reizvollem Ziel, nämlich Zürich.
In Gailingen ging es über die Grenze in die Schweiz nach Diessenhofen, schon diese beiden Orte waren die Reise wert. Unter strenger Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Schweizer sind da sehr humorlos, erreichten wir dann über mehrere kleinere Ortschaften das Hotel in Zürich Kloten. Und da war erst einmal ein Aperol fällig, der Schatten des Abendessens beflügelte allerdings schon den Appetit, der von einigen Damen diskret, aber nachdrücklich geäußert wurde. Das Dinner löste dann die gewünschte Zufriedenheit und später ein wenig Schläfrigkeit aus. So war dieser Tag gut gelaufen.
Frühstück am 01.05.25 mitten in der Nacht um 07:30, denn der Shuttle holte die Gruppe für die Führung auf dem Züricher Flughafen um 8:30 ab und dann folgte ein besonderes Erlebnis. Auf den Punkt: Wir haben alles das gesehen, was üblicherweise hinter den Kulissen abgeht und zwar in einer Dimension, die nur ein Großflughafen zu bieten hat. Wir wurden von einem einheimischen Guide geführt, der sprachlich herausfordernd war und insbesondere die Teilnehmer mit überwiegend preußischen Sprachkenntnissen an Grenzen ihrer Wahrnehmung führte.
Es führt zu weit, einzelne Stationen zu erläutern, sehr beeindruckend war allerdings die Kofferlogistik und eine wichtige Erkenntnis: Bei einigen 100 Koffern pro Tag reißt der sogenannte „luggage tag“ ab und die Systeme können den Koffer nicht mehr erfassen. Wenn dann ein Anhänger mit nur dem Nachnamen am Koffer ist, kann das Gepäckstück manuell identifiziert werden und wieder in den Kreislauf eingeschleust werden. Und dann ging es aufs Rollfeld, und zwar an das Pistenkreuz, das sich bei der Kreuzung der Piste 10/28 und der Piste 16/34 befindet. Die Nähe der Flugzeuge war schon beeindruckend, eine ganz besondere Atmosphäre, „mitten drin zu sein“. Und dann war es nach 2,5 Stunden schon wieder vorbei, mit etwas müden Beinen aber voller nachhaltiger Eindrücke. Ja, das war gut angelegte Zeit, die niemand missen wollte.
Auf dem Rückweg noch ein Snack in der Raststätte Hegau, und ein Teil der Truppe war schon auf dem Heimweg, die anderen fuhren wieder gemütlich zurück und ließen den Tag bei Christine und Sigi ausklingen, auch ein guter Abschluss.
Tagesbriefing beim Frühstück.
MAC Museum mit Hegau-Blick.
Kunstvolle Exponate im MAC Museum...
... in der ein Jaguar XK 140 Cabrio nicht fehlen darf.
Auf dem Züricher Flughafen...
... und in den Gepäckhallen.
Abflug in the air...
und on the road.
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